Die 5 größten Fehler beim Jazz-Piano-Lernen
Viele Pianisten - häufig mit klassischem Klavier-Unterrichts-Background - scheitern daran, wenn Sie Jazzpiano lernen möchten!
Nicht wenige kaufen sich ein Jazztheorie-Buch, propfen ihr Gehirn voll mit Informationen bis sie aufgeben... Andere versuchen es mit Ausprobieren und scheitern daran, weil sie keine lösungsorientierte Anleitung zur Hand haben. Das Gehör ist nicht trainiert und das Rhythmusgefühl so schlecht, dass sie nicht mal zu einem einfachen Playlaong im Takt dazu spielen können.
Spätestens dann schmeißen viele das Handtuch und denken sich "Ich habe einfach kein Talent dafür!"
Und genau das ist ein Riesenfehler!
Denn in aller Regel geht es nicht um mangelndes Talent, sondern darum eine praxisgerechte Anleitung zu haben, die die Spielpraxis in den Vordergrund stellt, rhythmische Spielkultur vermittelt, dabei hilft die Ohren zu trainieren und dich Schritt für Schritt einführt in Themen wie gekonnte Begleitung, Melodie-Variationen und freie Improvisation.
Scrolle weiter nach unten und entlarve die 5 wichtigsten Denk-Fehler...
Das sind die 5 häufigsten (Denk-)Fehler beim Jazzlernen am Klavier:
1, Du hast zu früh damit begonnen komplizierte Jazz-Theorie zu lernen und bist deshalb frustriert
2, Du hast schon begonnen ausschließlich Tonleitern zu üben, weil du denkst das müsste so sein im Jazz
3, Den Rhythmus und dein "Timing" hast du bisher total vernachlässigt
4, Du verstehst nicht was ein "Leadsheet" ist
(Im Jazz werden Musikstücke nicht wie in der Klassik Note für Note ausgeschrieben. Vielmehr notiert man nur die grobe Form - Melodie, Harmonien und Interpreationshinweise - um die man relativ "frei" herumspielt!)
5, Du betrachtest Improvisation als reines Talent
Raus aus den (Denk-)Fehlern!
1, Komplizierte Theorie bringt dir rein gar nichts, wenn du nicht weißt wie du sie anwendest. Tatsächlich wirst du erfolgreicher sein, wenn du in Mini-Schritten zunächst elementares Musik-Wissen auffrischst und dann in einfachen, praxisbezogenen Übungen deinen Einstieg ins Jazz-Piano machst. Mit dem Fortschritt deiner persönlichen Weiterentwicklung, kannst du dann dein Harmonielehre-Wissen gut erklärt vertiefen.
2, Das Beherrschen von Tonleitern wird zweifelsohne irgendwann wichtig sein auf deinem Weg zum Jazzpianisten... aber gerade am Anfang geht es zunächst um andere Dinge wie Melodie-Variationen & Begleit-Muster üben sowie "Swing-Feeling" entwickeln etc.
3, Rhythmus üben und Timing lernen sind elementare Dinge. Wer Jazz spielen möchte, sollte lernen rhythmisch flexibel zu sein, auf Mitmusiker zu hören und in der Lage sein mit einer Begleit-Band zu spielen.
4, Im Jazz werden Musiktitel ganz anders notiert als in der Klassik! Statt "Ton für Ton"-Notation, also ausgefeilte Arrangements für linke und rechte Hand, nutzt man im Jazz sogenannte "Leadsheets", die nur rudimentäre Musikinformationen beinhalten, denn im Zentrum steht das "freie Spiel", also die persönlich-individuelle Interpretation eines vorgegebenen Musiktitels.
5, Wer glaubt, dass die Fähigkeit zum Improvisieren eine höhere Gabe ist, die man entweder hat oder nicht, irrt gewaltig! Denn jedes intuitive, improvisierte Spiel beruht auf Erfahrungswerten & Training - viel Training! Und es geht im Training darum sich Scheibchenweise mit gut strukturierten Übungen nach vorne zu arbeiten. Es ist wie bei einer langen großen Treppe: Es braucht einiges an Arbeit und Vorbereitung, um Stufe nach Stufe allmählich nach oben zu kommen... aber JEDER kann es schaffen mit dem richtigen Übungs-Plan!
Damit du Stufe für Stufe diese Treppe sicher nach oben kommst, habe ich meinen Jazz Piano Basic Online-Kurs entwickelt. Es geht zu Anfang vor allem darum wichtige Wissenslücken zu schließen. (Vielleicht ist es ja schon länger her, dass du Klavier gespielt hast und jetzt NEU einsteigen möchtest?) Dann wiederholen wir einige Basics und wir üben rhythmische Motive, einfache Begleitmuster, das Variieren von Melodien und testen schließlich ganz einfach und behutsam deine ersten Improvisations-Schritte. Klingt das sinnvoll?
Damit du relativ risikolos testen kannst, ob du wirklich die Zeit und Muße zum Üben findest, um tiefer ins Jazz-Piano einzusteigen, biete ich den ABSCHNITT 1 von Jazz Piano Basic als separaten "Einsteiger Mini-Kurs" an, zum sagenhaften Preis von nur 27.- € (statt 59.- €). Dann kannst du in Ruhe alles testen und bekommst den Kurspreis VOLL angerechnet, wenn du dich für den Gesamt-Kurs (Abschnitte 1 - 4) entscheidest.
Erfahre mehr über meinen kompletten Kurs "Jazz Piano Basic" (Teil 1: Abschnitte 1 - 4 & Teil 2):



